Freitag, 30. November 2007

Glamour und Emotionen

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Die Preisträger und Laudatoren 2007

Der wichtigste deutsche Medienpreis, gestiftet von Verleger Dr. Hubert Burda, wurde zum 59. Mal an herausragende Persönlichkeiten verliehen. Die glanzvolle Gala mit rund 1.300 prominenten Gästen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Medien und Showbusiness fand erstmals in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf statt und wurde von Entertainer Harald Schmidt zum zweiten Mal in Folge moderiert. Aus dem Kongresszentrum Düsseldorf übertrug die ARD (MDR) das von Werner Kimmig produzierte Live-Ereignis.

Die Live-Übertragung des BAMBI 2007 im Ersten sahen durchschnittlich 5,8 Millionen Zuschauer (20, 5 % Marktanteil), in der Spitze waren sogar über 7,4 Millionen Zuschauer an den Bildschirmen dabei. Damit war die 196-minütige Preisverleihung Marktführer in der Gruppe der Zuschauer ab 3 Jahren. Die zum ersten Mal live übertragene Sondersendung zur Ankunft der Stars am Roten Teppich um 18.50 Uhr verfolgten bereits 1,4 Millionen Zuschauer.


Dienstag, 20. November 2007

Auszeichnung für außergewöhnliches Wirken

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Hubert Burda gratulierte seinem Freund Ernst Pöppel zur Auszeichnung

Mit der Goldenen Peutinger Medaille wurde jetzt der Münchner Hirnforscher Prof. Ernst Pöppel geehrt. Staatsminister Dr. Thomas Goppel hielt die Laudatio.

Der Hirnforscher Prof. Dr. Ernst Pöppel ist Leiter des Instituts für medizinische Psychologie und des Humanwissenschaftlichen Zentrums der Ludwig-Maximilians-Universität München. In seinen zahlreichen Buchveröffentlichungen (u.a. "Grenzen des Bewusstseins. Wie kommen wir zur Zeit, und wie entsteht Wirklichkeit?", 2000) behandelt er die Frage, was man unter Bewusstsein versteht. Das Thema gehört nicht allein in die Psychologie, in die Philosophie oder die Hirnforschung, sondern alle Wissenschafts- und Kulturbereiche können ihren Beitrag leisten. Bestimmte Phänomene in den Künsten tragen wesentlich zu einer Analyse des Bewusstseins bei.


Freitag, 16. November 2007

Klare Spielregeln für das Internet

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Bundeskanzlerin Angela Merkel und Hubert Burda auf den VDZ-Zeitschriftentagen

In der Diskussion um die digitalen Expansionsvorhaben von ARD und ZDF haben sich erneut die Zeitschriftenverleger zu Wort gemeldet. Auf den VDZ-Zeitschriftentagen in Berlin kritisierte Verlegerpräsident Hubert Burda das ungebremste Online-Wachstum der gebührenfinanzierten Sender in die Märkte der Verlage.

ARD und ZDF hätten sich in vielen Formaten wie zum Beispiel einer Vielzahl von Ratgeber- und Serviceportalen deutlich über die programmbegleitenden Funktionen hinaus entwickelt und seien dadurch zu Marktkonkurrenten für die Verlage geworden, die ihre redaktionellen Angebote im Gegensatz zu den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern über Werbung refinanzieren müssten. Dieses Ungleichgewicht gefährde mittelfristig den Bestand der Qualitätsmedien. Hubert Burda: „Wir bestreiten nicht den Grundversorgungsanspruch von ARD und ZDF - auch im Netz. Aber das Web 2.0 ist eine völlig neue Benutzeroberfläche, daher brauchen die Medien in Deutschland neue Spielregeln und eine präzise Definition des öffentlich-rechtlichen Auftrags.“


Dienstag, 13. November 2007

VDZ ehrt Dr. Helmut Kohl

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Dr. Helmut Kohl

Dr. Helmut Kohl, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1982 bis 1998, wird 2007 von den deutschen Zeitschriftenverlegern für sein herausragendes politisches Engagement für die deutsche Einheit und die Erweiterung der europäischen Union mit einer Ehren-Victoria ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgt vor rund 1.000 Gästen aus Medien, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am 15. November auf der Publishers´ Night des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger in Berlin. Laudator wird der Journalist und Buchautor Prof. Dr. Peter Scholl-Latour sein.


Montag, 12. November 2007

Die Verlegerin und der Starfotograf

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Hubert Burda zeigt Eva Padberg die Briefe seiner Mutter an Rico Puhlmann

„Eva Padberg als Berlinerin ist die heutige Fortsetzung der Modewoche in den 60er und 70er Jahren. Berlin stand damals im Mittelpunkt und eines der kreativen Ergebnisse dieser Zeit - die Zusammenarbeit meiner Mutter mit Rico Puhlmann - können Sie in dieser Retrospektive sehen“, begrüßte Hubert Burda die Gäste zur Vernissage der Ausstellung „Lieber Rico – Aenne Burda und der Starfotograf Rico Puhlmann“.

Aenne Burda hatte den jungen Berliner in den 50er Jahren entdeckt, war durch Zeichnungen im „Textil-Report“ auf ihn aufmerksam geworden. Die Ausstellung zeigt Puhlmanns handbemalte Fotos aus dieser Zeit, Modezeichnungen, Fotostrecken für „Burda International“ aus den 70er Jahren und persönliche Briefe der Verlegerin an den Fotografen.


Freitag, 09. November 2007

Regionale Impulse

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Die Bedeutung der „Trinationalen europäischen Metropolregion“ Oberrhein als "mediales Cluster" für Deutschland und Europa betonte Hubert Burda beim Hohen Horn Kreis

„Zukunftsoffensive Metropolregion Oberrhein“ war das Motto des traditionellen Treffens des Hohen Horn Kreises am Donnerstag in Offenburg. Hubert Burda begrüßte die Gäste im Media Tower, die zunächst in einem Film in die Mediengeschichte der Oberrheinregion eingeführt wurden: mittelalterliche Buchkunst, die Erfindung des Buchdrucks, der Fotografie, Film, Fernsehen bis hin zur ersten Email in Karlsruhe vor 20 Jahren. Als "mediales Cluster" bezeichnete Hubert Burda die Region, die zentrale Größen wie das ZKM mit seinen interdisziplinären Projekten zwischen Kunst, Medien und Technologie als "Bauhaus des 21. Jahrhunderts" hervorgebracht habe.


Mittwoch, 07. November 2007

Regulierung versus Konvergenz

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Hubert Burda forderte bei den Münchner Medientagen eine klare Definition der Online-Aktivitäten des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks


Das Verhältnis zwischen den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und den privatwirtschaftlich operierenden Verlegern sei im Online-Bereich „asymetrisch“ geworden, erklärte Hubert Burda im Rahmen der Münchner Medientage: „Durch das hohe Gebührenaufkommen stehen ARD und ZDF auf Dauer in Konkurrenz mit den Verlegern“. Es müsse geklärt werden, welche Informationen auf Grund des öffentlich-rechtlichen Auftrags im Internet verbreitet werden sollten.