Dienstag, 21. Juli 2015

Hubert Burda erhält Moses Mendelssohn Medaille

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Hubert Burda bei der Verleihung der Moses Mendelssohn Medaille

Hubert Burda wurde am Montag für seine herausragenden Verdienste um die Verständigung zwischen Deutschland und Israel geehrt.

Julius Schoeps, Gründungsdirektor des Moses Mendelssohn Zentrums in Potsdam, betonte Burdas „besonderes Engagement, die jüdischen Gemeinden, vor allem die Münchner Israelitische Kultusgemeinde, darin zu unterstützen, sich als eine öffentlich wahrgenommene und zunehmend als Selbstverständlichkeit akzeptierte Gemeinschaft der deutschen Gesellschaft zu etablieren".

Die Laudatio auf Hubert Burda hielt Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München/Oberbayern und selbst Trägerin der Moses Mendelssohn Medaille. „Hubert Burda verkörpert den verantwortungsvollen Umgang mit unserer gemeinsamen Geschichte, den geschichtsbewussten Umgang mit unserer gemeinsamen Gegenwart und das Für- und Miteinander in unserer Zukunft." Sie zitierte den gemeinsamen Freund Lord Weidenfeld: „Hubert Burda gehört zu den deutschen Persönlichkeiten, die mir, einem Vertriebenen des Nazi-Regimes, wieder Vertrauen zu Deutschland gegeben haben."

Burda dankte den 150 Gästen im „Hubert-Burda-Saal" des Jüdischen Gemeindezentrums am Münchner Sankt-Jakobs-Platz. „Toleranz und das Aushalten kontroverser Welten, in die man durch das Leben hineingestellt ist; diese Werte galten für Moses Mendelssohn und auch ich versuche ihnen gerecht zu werden. Jeder moderne Verleger muss sich angesichts der Meinungsvielfalt in unserer Gesellschaft diesem Toleranzgedanken bewusst sein, der die deutsche Geistesgeschichte leider nicht immer prägte."

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Hielt die Laudatio auf Hubert Burda: Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Die Moses Mendelssohn Medaille wird seit 1993 an Persönlichkeiten verliehen, die sich im Sinne des Philosophen Moses Mendelssohn (1729-1786) für Toleranz und Völkerverständigung und gegen Fremdenfeindlichkeit engagieren. Träger der Medaille sind unter anderem Friede Springer, Hildegard Hamm-Brücher, Daniel Barenboim und Berthold Beitz.


Donnerstag, 25. Juni 2015

„Die Gestaltung der Zukunft"

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Hubert Burda hat für das Handelsblatt anlässlich seiner Wiederwahl zum VDZ-Präsidenten einen Gastkommentar geschrieben

Gestern wurde Hubert Burda erneut zum VDZ-Präsidenten gewählt - heute skizziert er im „Handelsblatt" die Agenda seiner neuen Präsidentschaft. Auch in der digitalisierten Medienwelt habe die Zeitschrift ihren festen Platz im Leben der Menschen, so Burda in seinem Gastbeitrag. „Die Vielfalt der deutschen Verlagslandschaft ist in der Welt einzigartig. Es ist unsere Verantwortung, sie in die Zukunft zu führen." Die Gestaltung dieser Zukunft sei vor allem eine unternehmerische Aufgabe. Gleichzeitig sei aber auch die Politik gefordert, „auf den Wandel mit klugen Justierungen zu reagieren".

„Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart gratulierte Hubert Burda in seinem heutigen „Morningbriefing", das die Überschrift „Burda for president" trägt: „Glückwunsch an Hubert Burda: Der Verleger aus München (Focus, Bunte, Xing u.a.) wurde gestern erneut zum Präsidenten des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger gewählt. Im Gastkommentar für das Handelsblatt legt er heute seine Agenda vor. Er fordert eine Reform des Kartellrechts, um die kaufmännische Kooperation der Verlage zu erleichtern. Er mahnt einen Urheberschutz an, der die Rechte der Journalisten gegenüber Google stärkt. Er drängt - auch im Interesse der Leser - auf einen modernen Datenschutz. Und zwischen den Zeilen strahlt uns Burdas Zuversicht entgegen, dass die Medienindustrie ihre besten Zeiten erst noch vor sich hat. Den Ängstlichen unseres Gewerbes sei dieser Gastkommentar zur sofortigen Lektüre empfohlen. Er wird auf sie wirken wie ein hochdosiertes Antidepressivum. Nur ohne Nebenwirkungen."

Lesen Sie hier den Gastbeitrag von Hubert Burda im Handelsblatt


Mittwoch, 24. Juni 2015

Hubert Burda bleibt VDZ-Präsident

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VDZ-Präsident Hubert Burda und VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer

Die Delegiertenversammlung des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger hat Hubert Burda einstimmig im Amt des VDZ-Präsidenten bestätigt.

Der Verleger dankte den Delegierten für ihr Vertrauen: „Dem VDZ gelingt es in bemerkenswerter Weise, den öffentlichen Diskurs mitzugestalten. Diese Kraft unserer Branche werden wir auch weiterhin einsetzen, um für die Pressefreiheit und den fairen Wettbewerb in der digitalisierten Medienwelt zu werben." Burda kündigte an, dass der VDZ den intensiven Dialog mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fortsetzen werde.

Burda, der das Amt seit 1997 innehat, hielt zudem fest: „Deutschland hat die besten Zeitschriften der Welt. Seit Jahren zeigen die Verleger, wie man bestehende Geschäftsmodelle erfolgreich transformiert und gleichzeitig die Chancen der digitalen Welt nutzt. Das Zeitschriftengeschäft ist gesund, sodass wir allen Grund haben, den Herausforderungen der digitalen Revolution selbstbewusst zu begegnen."

VDZ-Vizepräsident Rudolf Thiemann sagte: „Die deutschen Zeitschriftenverleger freuen sich, dass mit Hubert Burda eine herausragende Verleger-Persönlichkeit Präsident des VDZ ist. Er ist ein Leuchtturm für die Verlagshäuser im stärksten Wandel ihrer Geschichte, und er ist ein glaubwürdiger, geschätzter und wirkungsvoller Ansprechpartner in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft."

VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer betonte das visionäre Handeln Burdas, „der vorausschauend neue gesellschaftliche, soziale Strömungen aufnimmt und stets in Beziehung zur eigenen Branche setzt. Dieses Denken prägt den VDZ".


Freitag, 15. Mai 2015

Weltkunst in München

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Hubert Burda im Gespräch mit Renate Eikelmann, Generaldirektorin des Bayerischen Nationalmuseums

Rund 80 Meisterbronzen und 25 Zeichnungen von berühmten Künstlern wie Johann Gregor van der Schardt oder Adriaen de Vries - die Bandbreite der Ausstellung „Bella Figura" im Bayerischen Nationalmuseum begeisterte gestern Abend die Gäste, die Hubert Burda zu einem Empfang und einer Führung durch die Ausstellung eingeladen hatte.

Renate Eikelmann, Generaldirektorin des Bayerischen Nationalmuseums eröffnete den Abend und betonte die Exklusivität der Ausstellung: „Die Ausstellung wird es so in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr geben, hier wurde Weltkunst nach München gebracht", so die Kunstliebhaberin. Hubert Burda selbst nahm das Ereignis zum Anlass, seine Begeisterung für die Bronzekunst, insbesondere die Merkur-Figuren, zu teilen: „Niemand gibt Ihnen so wunderbare Ideen wie eine Merkurstatue auf dem Schreibtisch. Sie müssen sie nur einmal ansehen, und schon haben sie eine zündende Idee im Kopf", sagte der Verleger. Unter den geladenen Gästen waren unter anderem Ludwig Spaenle, der Bayerische Staatsminister für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst, und Fürst Hubertus Fugger von Babenhausen, dessen Vorfahren früher zu den Wohlhabenden gehörten, die kostbaren Bronzen in Auftrag gaben.

Kurator Jens Burk führte die Gäste in einer zwanzigminütigen Führung durch die Ausstellung, die auch Daniel Steil, dem Chefredakteur von Focus Online, einen spannenden Einblick in die Bronzekunst gewährte: „Es ist beeindruckend, wie es das Bayerische Nationalmuseum geschafft hat, international für Aufsehen zu sorgen und Erwähnungen über Deutschland hinaus, in Amerika und Asien zu haben. Das zeigt, welch künstlerische Qualität hinter der Ausstellung steckt."


Freitag, 13. Februar 2015

Hubert Burda feiert Geburtstag

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Hubert Burda bedankte sich bei seinen Gästen

300 Kerzen tauchten den barocken Kaisersaal der Münchener Residenz in ein warmes Lichtermeer. Zwischen bayerischen Wappen, biblischen Fresken und farbenfrohen Blumengestecken strich ein Quartett klassische Melodien, und auf der Bühne wurden ebenso herzliche wie kluge Worte gesprochen: Es war ein würdiger Rahmen, um Hubert Burda zu seinem 75. Geburtstag die Ehre zu erweisen. Dabei waren die 300 vom Vorstand geladenen Freunde, Geschäftspartner und Wegbegleiter des Verlegers ja beileibe nicht die ersten Gratulanten, sondern trotz aller Prominenz eher die Letzten. Denn die Feier am Donnerstagabend bildete den Abschluss ausdauernder Festivitäten in dieser Woche - jede für sich ein Höhepunkt.

Der Jubilar selbst zeigte sich auch beeindruckt von all den Würdigungen, die ihm in den vergangenen Tagen zuteil geworden sind, ja, er war fast schon ein wenig verlegen: Es sei ja so viel gesagt und geschrieben worden, wer und was er angeblich alles wäre, sinnierte er auf der Bühne - um dann seine Nachdenklichkeit plötzlich abzulegen und den Gästen zuzurufen: Richtig so! Schließlich habe er hart dafür gearbeitet. Viel Witz und schlaue Reden, lautes Lachen und intensive Gespräche, Gesang und Gitarrenmusik erfüllten die prachtvolle Atmosphäre an diesem Abend - connect the unexpected. Mal wieder. Plus ultra. Immer weiter.

Maria Furtwängler-Burda eröffnete den Abend und begrüßte die Gäste. Sie richtete eine rührende Liebeserklärung an ihren Gatten. Und auch die Kinder sorgten für herzerwärmende Momente. Sohn Jacob erinnerte an gemeinsame Heidegger-Debatten, Tochter Elisabeth sang ihr eigens für ihren Vater komponiertes Lied. Burda-CEO Paul Bernhard-Kallen beschrieb die prägenden Eigenschaften des sich stets wandelnden Unternehmers Hubert Burda. Und Bundesminister Schäuble hob den Weitblick des Verlegers hervor.

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Auch Maria Furtwängler-Burda begrüßte die Gäste

Zwischen diesen höchst persönlichen Beiträgen sang Star-Tenor Jonas Kaufmann für die Abendgesellschaft. Das Menü wurde von Weinen der Durbacher Winzer Heinrich Männle und Andreas Laible begleitet.

Normalerweise würden wir an dieser Stelle Gäste aufzählen, die Sie ganz bestimmt kennen - allerdings müssten Sie dann weit mehr als 100 Namen lesen, zum Beispiel die von Peter Sloterdijk und Peter Handke, von den Adelsfamilien aus Baden, Württemberg und Bayern, von Ferdinand Piëch und Kai Diekmann, von Jürgen Fitschen und Edmund Stoiber, von Veronica Ferres und Franz Beckenbauer.