Dienstag, 30. Mai 2006

Annual Media Day

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"This is the book of today", sagte Dr. Hubert Burda mit dem aktuellen Geschäftsbericht in Händen

Zum Annual Media Day 2006 begrüßte Hubert Burda Media heute im Hotel Bayerischer Hof in München Journalisten der 25 wichtigsten deutschen Medien wie Financial Times Deutschland, Der Kontakter, Handelsblatt, Horizont, textintern oder Kressreport. „Media in Transition“ lautete das Motto der diesjährigen Bilanz-Pressekonferenz. „Im digitalen Zeitalter ist es entscheidend, wie sich eine Marke vernetzen kann. Der so genannte ‚linking value’ ist die Währung der Zukunft. Aber lassen Sie mich ebenso sagen: Journalistische Qualität wird ein kritischer Erfolgsfaktor", so der Verleger.Helmut Markwort, Geschäftsführer FOCUS Magazin Verlag und 1. Journalist, betonte im Hinblick auf die BND-Affäre die Wichtigkeit der Pressefreiheit: „In Deutschland gibt es viele Skandale, die ohne die Journalisten nie an die Öffentlichkeit gelangt und nie geahndet worden wären. Die Altpapiersammelaktion des BND ist Diebstahl von geistigem Eigentum", so Markwort über die Bespitzelungs-Taktik des BND.


Freitag, 26. Mai 2006

Netzwerke sichern unsere Zukunft

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Zum Thema "Vernetzte Zukunft" hielt Dr. Hubert Burda im Rahmen der Heinrich-Hertz-Gastprofessur seine zweite Vorlesung

„Wenn es ein Wort gibt, das die Welt im 21. Jahrhundert beschreibt, dann lautet dieses ‚vernetzt’“, eröffnete Dr. Hubert Burda seine zweite Vorlesung „Vernetzte Zukunft“ im Rahmen der Heinrich-Hertz-Gastprofessur an der Universität Karlsruhe. 550 Zuhörer aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik lauschten gebannt wie Globalisierung, Digitalisierung und Medien eine vernetzte Zukunft vorantreiben.

Dass Netzwerke das neue Bild der Welt beschreiben, erläuterte Dr. Burda anhand verschiedener Darstellungen des Internets, Hirnneuronen und auch des Lufthansa Streckennetzes. Der Vernetzungsgrad gelte dabei als Kriterium für die Effizienz einer Organisation: „Auch in der Bewertung von Unternehmen spielt der so genannte ‚linking value’ einer Company eine immer größere Rolle“, so Burda. Dies gehe bis in den privatesten Kreis, wo man bewundernd sagt, jemand ist „gut vernetzt“. Diese Vernetzung drücke sich auch im Städtebau und in der Architektur aus: Mega-Cities stellen komplexe Netzwerke dar und gerade bei Medienhäusern habe die Architektur die Aufgabe, Kommunikation zu fördern, flexible Workspaces und Vernetzung zu ermöglichen. Als Beispiel hierfür zeigte er den neuen Bahnhof in Berlin sowie den Medienpark in Offenburg.


Dienstag, 02. Mai 2006

Wie Medien wirken

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Die Zukunft der Medien: Larry Page und Sergey Brin stehen für die digitalen Veränderungen

Ende des 20. Jahrhunderts haben die Massenmedien wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreicht. Individualisierte Medien gewinnen nun an Bedeutung“, so Dr. Hubert Burda. Im Rahmen der Heinrich-Hertz-Gastprofessur der Universität Karlsruhe gab der Verleger am Mittwoch den 26. April vor über 650 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik – darunter Generalbundesanwalt Kay Nehm, Komponist Wolfgang Rihm, Professor Peter Weibel vom Karlsruher ZKM sowie zahlreiche junge und erfolgreiche Unternehmer aus der Oberrheinregion - Einblicke in die Zukunft der Medien.


Dienstag, 02. Mai 2006

"So normal wie elektrischer Strom"

Offenburger Tageblatt vom 28. April 2006

Über die Wirkung von Medien sprach Hubert Burda in seinem ersten Vortrag als Heinrich-Hertz-Gastprofessor an der Karlsruher Fridericiana. 500 Zuhörer, darunter Generalbundesanwalt Kay Nehm, verfolgten Mittwochabend die Vorlesung im Audi-Max der Universität. Das mit 7500 Euro dotierte Honorar kommt der Felix-Burda-Stiftung zugute.

Von Ute Dahmen


Dienstag, 02. Mai 2006

“Worthülsen in Talk-Shows reichen künftig nicht mehr aus”

Badische Neueste Nachrichten vom 27. April 2006

Karlsruhe. Dass seine Medien Gehör finden, ist für ihn tägliches Geschäft: Hubert Burda ist Chef eines Unternehmens, zu dem im In- und Ausland mehr als 250 Magazine gehören. Wie sie wirken, darüber sprach der 65-Jährige gestern Abend an der Universität Karlsruhe, wo er offiziell die von der Uni-Gesellschaft gestiftete Heinrich-Hertz-Gastprofessur antrat.

Von Tina Kampf