Vita

Dr. phil. Prof. Hubert Burda ist Verleger und geschäftsführender, persönlich haftender Gesellschafter der Hubert Burda Media Holding KG.
Hubert Burda Media verlegt über 260 Zeitschriften im In- und Ausland (darunter FOCUS, BUNTE). Das Unternehmen betreibt zahlreiche Internet- und Radiobeteiligungen. TV-Produktionen und das Direktmarketing ergänzen das Geschäftsportfolio. Mit seinen Titeln ist Hubert Burda Media Reichweitenmarktführer in Deutschland und führend in verschiedenen osteuropäischen Ländern, Russland und der Türkei.
Dr. Hubert Burda wurde am 9. Februar 1940 als Sohn von Franz und Aenne Burda geboren. Er studierte Kunstgeschichte und Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
Dr. Hubert Burda ist Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Mitbegründer des European Publishers Council (EPC). Er vergibt den Hermann-Lenz-Preis für deutschsprachige Literatur und gründete die Hubert Burda Stiftung, um den interdisziplinären Austausch über Zukunftsthemen voranzutreiben.
Zusammen mit Dr. Joseph Vardi ist er Schirmherr der Innovationskonferenz DLD (Digital-Life-Design).
An der Ben-Gurion-Universität im israelischen Beer Sheva gründete er das Hubert Burda Center for Innovative Communications. Zudem unterstützt Dr. Hubert Burda mit Steven Spielbergs Shoah Foundation die weltweit größte Sammlung von Zeitzeugenberichten über den Holocaust. 2005 initiierte er für das Jüdische Zentrum am Jakobsplatz mit Münchner Medienhäusern das Projekt „Paten für Toleranz". Gemeinsam mit weiteren namhaften Persönlichkeiten unterstützte Dr. Hubert Burda den Neubau der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, der 2009 eröffnet wurde.
Für seine verlegerischen und unternehmerischen Leistungen ist Dr. Hubert Burda mit zahlreichen Preisen geehrt worden. Im Jahr 2000 verlieh der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg ihm den Titel Professor. Im Jahr 2002 erhielt er die Ehrensenatorwürde der Staatlichen Hochschule Karlsruhe (ZKM) und hielt im Frühjahr 2006 die Heinrich-Hertz-Gastprofessur an der Universität Karlsruhe.
Vom Zentralrat der Juden wurde er im November 2006 mit dem Leo-Baeck-Preis gewürdigt. Für seine Verdienste im Medienwesen erhielt er im April 2007 die Jakob-Fugger-Medaille. Im Oktober 2008 zeichnete Bundespräsident Horst Köhler ihn mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Im November 2009 verlieh ihm die Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München die Ehrendoktorwürde. Für seine herausragende Förderung und Unterstützung des europäischen Kompetenzzentrums für Jüdische Studien in Heidelberg wurde Dr. Hubert Burda im Juni 2011 zum Ehrensenator der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ernannt.

