Vita

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Hubert Burda

Verleger Hubert Burda ist geschäftsführender Komplementär der Hubert Burda Media Holding. Unter der verlegerischen Regie von Hubert Burda gelang dem Konzern mit dem Nachrichtenmagazin Focus eine der erfolgreichsten Zeitschrifteneinführungen in der Geschichte der deutschen Publizistik. Früher als andere deutsche Verlage öffnete sich das Unternehmen unter der strategischen Führung von Hubert Burda dem Markt der digitalen Medien. Das Unternehmen hält Beteiligungen an Digitalunternehmen und ist damit eines der führenden digitalen Medienhäuser Europas. Das Auslandsgeschäft von Hubert Burda Media wächst insgesamt dynamisch. Burda Druck gehört zu den großen Druckunternehmen Europas.

Verleger Hubert Burda ist seit Juni 1997 Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Mitbegründer des European Publishers Council (EPC). Im VDZ, im EPC, in der European Magazine Media Association (EMMA) und der International Federation of Periodical Press (FIPP) tritt Hubert Burda auf nationaler und internationaler Ebene für die Interessen der Verleger ein. Hervorzuheben sind sein Einsatz für den Schutz der Presse- und Werbefreiheit und die Schaffung eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger sowie sein Engagement für faire Rahmenbedingungen in der digitalisierten Medienwelt.

Er vergibt den Petrarca-Preis für europäische Literatur und gründete die Hubert Burda Stiftung, um den interdisziplinären Austausch über Zukunftsthemen voranzutreiben. Hubert Burda ist Mitglied des Zukunftsrates der Bayerischen Staatsregierung.

Für seine verlegerischen und unternehmerischen Leistungen ist Hubert Burda mit zahlreichen Preisen geehrt worden. Im Jahr 2000 verlieh ihm der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg den Professorentitel. Für seine Verdienste im Medienwesen erhielt er im April 2007 die Jakob-Fugger-Medaille. Im Oktober 2008 zeichnete Bundespräsident Horst Köhler ihn mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Im November 2009 verlieh ihm die Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München die Ehrendoktorwürde. Für seine Förderung und Unterstützung des europäischen Kompetenzzentrums für Jüdische Studien in Heidelberg wurde Hubert Burda 2011 zum Ehrensenator der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg ernannt.

Hubert Burda wurde am 9. Februar 1940 in Heidelberg geboren. Er studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Soziologie und wurde 1966 zum Dr. phil. promoviert.